Die Top Ten der Markenspirituosen

Wissen Sie, welche Markenspirituose sich weltweit am besten verkauft Frage Die Betonung liegt dabei auf weltweit. Wir können also nicht die Flaschen aus unserem Supermarkt zum Vergleich 1:1 heranziehen. Dennoch geben sie gute Hinweise.

Lassen Sie uns erst einmal danach fragen, was für ein Typ Spirituose auf Platz 1 liegt.

Die Antwort ist keine Überraschung. Es ist ein Wodka. In ihrem kommunistischen Elend haben sich die Russen bzw. die Sowjets zumindest dem Wodka einen zweifelhaften Ruf verschafft. Wenn es also um die Kompetenz des Wodka-Saufens geht, dann haben die Sowjets einen ‘tollen’ Job gemacht. Herzlichen Glückwunsch Traurig Und es wirkt noch nach. Die Lebenserwartung der russischen Männer ist auf unter 59 Jahre abgesunken. Hier ist ein Link.

Doch der weltweite Marken-Marktführer ist nicht Wodka Gorbatschow. Der ist vor allem im deutschen Discount zu Hause. Weltweit ist es Smirnoff. Ein russisch klingender Name muss es auf jeden Fall sein. Der bürgt für das Original.

Ist die zweite Spirituose endlich ein Whisky Frage

Nein - noch nicht. Vor dem eingestaubten und mit Burgruinen und Schottenkaro versehenen Whisky kommt noch eine andere, attraktivere Spirituose. Karibik, tanzende Bikini-Mädchen, Sonne Strand … Der Rum Ausrufezeichen Und was ist da die angesagteste Marke? Natürlich Bacardi.

Auf Platz 3 finden wir endlich den ersten Whisky. Und zwar ‘Still going strong’: Johnnie Walker.

Platz 4 belegt jetzt schon wieder ein Wodka. Diesmal hipp und angesagt: Absolut.

Und auf Platz 5 steht ‘in Ruhe’ ein weiterer Whiskey, der gleichermaßen für hippe Szenekultur und gleichzeitig Langsamkeit steht. Jack Daniel’s. Eine Spirituose, die eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hinter sich hat. Später einmal dazu mehr.

Auf Platz 6 folgt mit Captain Morgan erneut ein Rum.

Platz 7 zeigt den ersten Likör. Und zwar einen Whiskylikör. Mit diesem Tipp können Sie die Marke auch schon ziemlich sicher raten. Baileys - der irische Whiskeylikör.

Auf Platz 8 folgt eine Spirituose, die ich noch nicht einmal von Namen her kannte. Das liegt nun aber ganz deutlich an mir persönlich. Mir ist diese Spirituose nicht nur egal (wie Wodka). Nein - ich mag sie nicht. Der Geschmack stößt mich ab, denn ich hatte in der länger zurückliegenden Vergangenheit einen Zusammenstoß mit einer solchen Spirituose. Da kommt es schon einmal zu einer Verdrängung. Es ist der Tequila José Cuervo.

Platz 9 ist eine deutsche Erfolgsstory. Wie Phoenix aus der Asche steigt weltweit ein Kräuter-Bitter auf den ersten Platz in seinem Segment. Kein Averna, kein Ramazzotti, kein Fernet … Nein - der Jägermeister hat es geschafft.

Und auf Platz 10 finden wir wieder einen Whisky. Den J&B (Justerini & Brooks), den wir vor allem aus unserem Urlaub in den sonnigen südeuropäischen Ländern kennen.

Und wem gehören diese ganzen Marken? Hinter vielen dieser Marken stehen global agierende, globale Konzerne.

Und auf dem Spitzenplatz dieser globalen Konzerne steht unangefochten Diageo.

Smirnoff, Johnnie Walker, Captain Morgan, José Cuervo und J&B gehören dem Konzern Diageo mit Sitz in London. Das muss man sich einmal vorstellen. 5 der 10 meistverkauften Spirituosen weltweit gehören in einen einzigen Konzern. Tolle Leistung. Herzlichen Glückwunsch.

Addiert man die Verkaufszahlen dieser 5 Marken, so ergibt sich eine jährliche Absatzmenge im Jahr 2009 von 763 Mio. Flaschen. Teilt man das durch die Weltbevölkerung von 6,7 Mrd. Menschen, so hat jeder 10te Mensch eine dieser Flaschen getrunken. Zieht man die 3 Mrd. Ärmsten der Armen ab, die sich nie im Leben so eine Flasche leisten können, so kommen wir auf jeden 5ten Erdenbürger. Kondensiert man das auf die westliche Welt und die Bevölkerung über 18 Jahre, so wird auf jeden ‘Wessi’ mindestens eine Flasche aus dem Hause Diageo entfallen.

Gewaltige Zahlen. Gewaltiger Einfluss. Gewaltiges Geld.

Quelle: Impact Feb. 2007 und Diageo Global Priority Brands 2009

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