Moleskine

Wissen Sie, wer oder was Moleskine ist? Mir war bis dato der Begriff Moleskine völlig unbekannt. Bis ich vor ein paar Monaten selbst ein großes von Glenmorangie mit Lederprägung geschenkt bekommen habe.

Moleskine ist ein kleines Notizbuch. Der Hersteller schreibt selbst über dieses Buch:

Moleskine ® ist das Erbe des legendären Notizbuches von Künstlern und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte, von Vincent van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein treuer Reisegefährte in der Tasche für Skizzen, Notizen, Geschichten und Impressionen, bevor sie zu berühmten Bildern oder zu Seiten von geliebten Büchern werden sollten.


Nun mal abgesehen, dass ich den Namen Bruce Chatwin bis heute nicht kannte, kann ich auch mit meinem Moleskine nicht viel anfangen. Ich habe es mit einem Stift in mein Auto gelegt, damit ich immer Platz für Notizen habe. Doch seit dem Sommer habe ich noch nicht eine Seite voll bekommen. Stattdessen habe ich angefangen mein neues Smartphone mit Daten und Ideen zu füllen. Dort kann ich wenigstens mich mit Suchwörtern in diesem Datenverhau zurecht finden.

Mein Moleskine enthält nur blanke Seiten. Es gibt aber auch welche mit Kalendarium, mit Karo, mit Linien und einer Menge anderen Vordrucken vom Storyboard bis zum Büchlein für Wasserfarben.

Bevor meine persönliche Digitalisierung richtig anfing, habe ich meine Telefonnummern, Visitenkarten, Termine und Aufgabenlisten in einem Time/system untergebracht. Irgendwann, als ich dann weniger unterwegs war und die Laptops kleiner wurden, wurde mir auch das Time/system zu teuer. Warum soll ich über 50 Euro jedes Jahr für ein paar bunt bedruckte Seiten ausgeben? Und natürlich braucht man dann auch noch Ergänzungen. Und die Aufpreisliste für diese Ergänzungen war lang und gesalzen.

Jetzt kommt das Moleskine anscheinend wieder in Mode. Man will uns also ‘zurück zum Ursprünglichen’ führen. Keine Digitalisierung - nur weiße Seiten Papier, die bereit sind unsere eigenen Geschichten aufzunehmen. Nichts für meiner Mutter Sohn. Ich bin gerade dabei mir das letzte Papier zu Gunsten meines Smartphones abzugewöhnen.

Wer darauf steht, der kann bei uns aktuell ein kleines Moleskine (9×14cm) als kostenlose Zugabe zu einer Flasche erhalten. Wir legen jedem Caol Ila 12 Jahre im Lederkoffer mit Teleskopbechern auch ein kleines Moleskine - mit Caol Ila Schriftzug nebst Relief auf dem Leder - kostenfrei bei. Vielleicht legen sie es in ihr Barfach und machen sich Notizen zu jedem verkosteten Whisky? Das Büchlein hat mehr Seiten, als sie Whiskyflaschen in ihrem Leben trinken sollten. Aber beeilen sie sich. Wir haben nur wenige Dutzend dieser Büchlein bekommen.

Eine Reaktion zu “Moleskine”

  1. Notizbuchblog.de » Blog Archive » Sonntagsidee 20: Getränketagebuch

    […] das Notizbuchblog zu einem Whisk(e)y-Notizbuch inspiriert (Whisky scheint gut zu Notizbüchern zu passen). Dadurch lasse ich mich dann nun wieder gerne inspirieren […]

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