Manager Magazin
Der User whiskykanzler aus unserem The Whisky Forum prangert meinen Hang zu den Reichen hier im Blog ja öfter mal an. Mich stört es nicht, da diese kritischen Anmerkungen deren Heiligenscheine mit Kratzern versehen und sie besser ins richtige Licht rücken.
http://www.thewhiskyblog.de/2007/05/21/vorstande-und-eigentumer/
http://www.forum.thewhiskystore.de/viewtopic.php?t=4385
http://www.forum.thewhiskystore.de/viewtopic.php?t=1023
Ha, und im vergangenen Monat ist meine Frau diesen Milliardären ‘richtig nahe’ gekommen. Was war passiert?
Wir erhielten vom Manager Magazin einen Anruf, dass sie meine Frau gerne für einem Artikel interviewen und fotografieren wollten (Das Foto zeigt sie beim Kontrollieren eines Polaroid-Bilds). Ganz klares Ja von unserer Seite. Welcher Händler will keinen Artikel über sich im Manager Magazin lesen ![]()
Es ging los mit einem Fototermin, bei dem meine Frau im Lager und im Kiosk fotografiert wurde. Der Artikel selbst wurde dann in einem Spezialheft des Manager Magazins abgedruckt. Und dieses Heft (link wie oben) trägt den Titel: ‘Die 300 Reichsten Deutschen’. Wer nun meint, meine Frau gehöre zu den 300 Reichsten Deutschlands, der irrt (leider nicht oder vielleicht doch glücklicherweise nicht
). Die Titelstory listet die 300 reichsten Deutschen auf und gibt kurze Zusammenfassungen über die von ihnen gehaltenen Firmenbeteiligungen und deren Werte. Schon der Untertitel des Artikels ließt sich interessant: “Die Krise hat die Rangliste im deutschen Geldestablishment durcheinandergewirbelt. manager magazin schafft neue Ordnung”. Und tatsächlich. Aus Milliardenvermögen sind in der Krise oftmals Millionenvermögen geworden. Aber andere Familien wiederum schafften tatsächlich den Aufstieg von den, Zitat: “ärmeren Reichen” in die Spitzengruppe.
Was hat das alles mit meiner Frau zu tun? Und wie ist sie ihnen ‘nahe gekommen’
Nun - nicht weit hinter dem Leitartikel in der Rubrik Trends kommt auch der Artikel mit dem Abschnitt über meine Frau. Sein Titel lautet: “Vier Erfolgsgeschichten über Produkte, die keiner braucht, aber jeder will.”
Und in diesem Artikel wird exemplarisch an kleinen, erfolgreichen Unternehmen gezeigt, wie man trotz Krise sein Unternehmen beständig besser positionieren kann. Noch ist der Artikel nicht online - schließlich verdient das Manager Magazin sein Geld mit Print - aber ich hoffe in ein paar Monaten hier einen Link posten zu können.
Legt man das Magazin geschlossen auf den Tisch zurück, so ist meine Frau nur ein paar Millimeter von den Reichsten der Republik entfernt. Vielleicht ‘färbt’ es ja ein bisschen durch die Seiten ab ![]()