American Express Centurion Card
Letztes Jahr wollte uns American Express einen Kreditkartenvertrag verkaufen. Nicht als Karte; wir sollten vielmehr die AmEx-Karten akzeptieren. Das Schreiben war von einem Herren aus dem Vertrieb unheimlich gut gemacht. Er hatte den goldenen Stern aus unserem Shop eingebunden, in Farbe gedruckt und das Ganze dann noch mit echter blauer Tinte unterschrieben. Ach ja, seinen Anruf kündigte er auch gleich an.
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Was halte ich davon? Null und nix! Hier ist der Link dazu:
http://www.forum.thewhiskystore.de/viewtopic.php?t=791&highlight=kreditkarte
Es mag ja sein, dass ich ein wenig zu sparsam bin und auch etwas altmodisch. Ich sehe die Kreditkarte als künstliche Verteuerung des Einkaufs, da wir als The Whisky Store zwischen 2% und 7% des Umsatzes für diesen Kreditkarten-‚Service’ aus unserem Umsatz bezahlen sollen. Wenn das, was man über AmEx so hört stimmt, dann gehören sie mit Diners zu den Gesellschaften, die einen besonders hohen Anteil am Umsatz für ihren ‚Service’ haben möchten.
Auch glaube ich, dass die Kreditkarte eine Vorstufe zum Ratenkredit ist und dem Durchschnittsbürger (und das sind wir ja fast alle) ein Stück weit die Kontrolle über seine Ausgaben entzieht.
Was haben Sie für eine Kreditkarte? Normal oder Gold? Bei manchen Anbietern gibt es auch Platinkarten, die man nur auf Einladung des Unternehmens als sehr guter Kunde erhält.
Und dann geisterte ein paar Jahrzehnte noch die schwarze AmEx-Karte durch die Köpfe der Möchte-Gerne. Was sollte diese schwarze Karte sein? Sie sollte die Eintrittskarte in den Club der Superreichen sein (100 Mio. Vermögen, > 1 Mio. Einkommen, > 150.000 Kartenumsatz). Doch als das Gerede in den 80ern darüber aufkam, gab es sie wohl noch gar nicht. Sie war mehr eine Kundenkarte für das Filialgeschäft in den USA. Zum bezahlen mussten diese wohlhabenden Kunden immer noch die normale AmEx-Karte verwenden.
Doch die Sache wurde in der Bevölkerung so heiß, dass sich AmEx entschloss die Karte wirklich herauszubringen. 1999 erschien die Centurion Karte (CC) auf dem Markt. Sie erhielt ihren Namen nach dem römischen Centurion, der die Vorderseite jeder AmEx-Karte ziert. Die Auflage soll mittlerweile rund ein paar 1.000 Karten weltweit betragen.
Wir hatten im Jahr 2000 einen Kontakt mit so einer Person. AmEx rief an und wollte einen reichlich normalen aber teuren Whisky bei uns kaufen. Als wir sagten, dass wir AmEx nicht akzeptieren fiel die Dame aus allen Wolken - na ja, immerhin tat sie so. Die Dame stammte aus dem Concierge-Service der Centurion Karten-Kunden und bestellte für einen wahren VIP, dessen Name unbekannt bleiben sollte. Die Concierge war jedoch in der Lage auch anders zu bezahlen.
Details zur Centurion-Karte finden Sie hier: http://www10.americanexpress.com/sif/cda/page/0,1641,10732,00.asp
Wollen Sie auch in den Genuss einer schwarzen Kreditkarte kommen? ![]()
Da die Bedeutung der Farben nicht geschützt ist, bietet gerade die ING-Bank eine ganz normale Kreditkarte in schwarz zu 14 EUR Jahresgebühren an: https://www.ingcard-antrag.de
Am 17. Januar 2008 um 10:11 Uhr
[…] erinnern sich an meine Ausführungen zur Akzeptanz von Kreditkarten hier vor einem […]
Am 29. Januar 2008 um 00:55 Uhr
[…] Kreditkarten wie die American Express Gold Card sowie andere Premium-Karten - etwa die American Express Centurion Card - einen ausgezeichneten Ruf erworben hat, erzielte im letzten Quartal des Jahres 2007 einen […]