Zustellzeiten und Packstationen

Wie jedes Jahr vor Weihnachten mehrten sich wieder die Wünsche der The Whisky Store Kunden, ihre Pakete zu einem bestimmten Zeitpunkt zugestellt zu bekommen. Wir können diese Wünsche sehr gut verstehen. Schließlich ist man nicht immer zu Hause und so anziehende Ware wie Whisky möchte man nicht dem Nachbarn anvertrauen (wer erinnert sich an den Fernsehspot für Samsung Fernseher aus 2005?).

Doch hinterfragt man die Zustellzeiten der verschiedenen Carrier - wie das auf Neu-Deutsch heißt - genauer, so wird sehr schnell klar. Für einen Zustelldienst zu einer bestimmten Uhrzeit sind ruck-zuck einige Zig-Euro an Gebühren fällig. Gleiches gilt für einen Express-Dienst. Schließlich fährt der Zusteller eine Extrastrecke für einen einzelnen Kunden. Das kann man durchaus mit einer Taxifahrt vergleichen.

Solche Beträge bezahlen nur Firmen in Geschenk-Notlagen und das kommt auch nur ganz selten vor. Deshalb hält meine Frau keinen Vertrag für Express- oder Terminsendungen vor. Die meisten Kunden meiner Frau suchen sich deshalb eine Person ihres Vertrauens, bei der sie das Paket abliefern lassen. Oder sie holen es am folgenden Tag bequem von der Postfiliale ab. Letzteres gilt natürlich nur, wenn man nicht zu weit auf dem Land wohnt, wo eine Fahrt in die nächste Stadt fällig wird.Einen interessanten Ansatz der Post/DHL hat sich im vergangenen Jahr durchgesetzt. Er nennt sich Packstation und ist eigentlich ein Selfservice-Paketpostamt. Man kann sich dorthin Pakete liefern lassen und von dort auch versenden. Wenn ein Paket eingetroffen ist erhält man eine SMS und/oder E-Mail. Das machen schon eine ganze Menge unserer Kunden.

Bitte beachten Sie, dass die Packstationen von der Paketgröße begrenzt sind. Mehr als 6 Flaschen können Sie sich schwerlich an eine Packstation liefern lassen.

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